Wir haben in unserem Web-Team ab März eine Praktikumstelle frei und möchten diese an eine Praktikantin aus dem Raum Zürich vergeben.
Wieso eine PraktikantIN?
Wir möchten unser Web-Team längerfristig um eine weibliche Komponente erweitern.
Bei einer späteren Festanstellung werden wir Praktikanten, die einmal bei uns gearbeitet haben, den Vorzug geben.
Was bringt mir ein Praktikum bei Guave Studios?
Du kannst dich in ein junges Team von hoch-qualifizierten Fachleuten integrieren,
lernst die interne Unternehmensorganisation kennen,
wirst Kundenkontakt haben,
darfst an interessanten Projekten für namhafte Kunden mitarbeiten,
wirst dich kreativ entfalten können,
dein know-how erweitern,
und spass an der Arbeit haben!
Was muss ich können?
Wichtig ist uns, dass du eine Leidenschaft für Design und Webentwicklung mitbringst, selbstständig arbeiten kannst, flexibel, fleissig, und wissbegierig bist.
Basis Know-How in HTML/CSS und Screendesign solltest du mitbringen - von Vorteil wäre Know-How in der Flash Programmierung.
Unser Eventpromo “Vanity” - 13.03.2009 wurde von Steve Weiss (Director; Zacuto, FilmFellas, Critics) & Phillip Bloom (Independent DP and Director) in ihrer Show analysiert.
Wie auch in der Show erwähnt wird, drehten wir diesen Spot noch bevor das Firmware-Update mit den manuellen Funktionen der Canon 5D Mark II veröffentlicht wurde.
Für uns eine sehr spannende Herausforderung, die wir aber mit dem tollen Team am Set schnell meisterten.
Ein weiteres Projekt das komplett mit der Canon 5D Mark II gedreht wurde ist unser Kurzspielfilm “The Prague Assignment” der sich zur Zeit in der Post Produktion befindet.
Da wir für den Kurzfilm “The Prague Assignment” einen Sonnenaufgang filmen wollten, haben wir uns diesmal eine besondere Technik überlegt, womit sich ein Zeitraffer von der Nacht bis in den Tag erstellen lässt.
Der übliche Workflow für einen Zeitraffer ist im Grunde ja ganz einfach: mit einer Fotokamera Serienbilder aufnehmen. Je nach Geschwindigkeit des Videos stellt man den Zeitabstand zwischen den Aufnahmen ein. Das geht entweder mit einer speziellen Remote Control oder man schliesst die Kamera an einem Laptop an und verwenden ein spezielles Programm (Die meisten Hersteller bieten eine solche Software an).
Das Problem bei einem Sonnenaufgang (oder -untergang) ist folgendes:
Es ist so gut wie unmöglich die Kamera so einzustellen, dass die Nacht nicht unterbelichtet, bzw. der Tag nicht überbelichtet ist. Die einzige Möglichkeit, um das Problem zu lösen, ist mit Automatik zu fotografieren (entweder Shutter- oder Apertureautomatik). Da ergibt sich aber gleich ein neues Problem, nämlich dass der Zeitraffer dann extrem flimmert bzw. flackert. Das liegt daran, dass die Shutter- bzw. Apertureeinstellungen nicht stufenlos sind. Eine Möglichkeit das Flimmern etwas zu verringern ist, wenn man die Belichtungsmessung auf ein Objekt stellt, das sich nicht bewegt. Darum sollte man nicht den Himmel messen, da immer wenn eine Wolke vorbeisaust, das Bild kurz dunkler und dann wieder heller wird. Trotzdem verändern sich mit der Zeit die Lichtverhältnisse und speziell in dem Moment wo die Sonne aufgeht, wird das Video extrem flackern. Und genau dieses Flackern wird sich rein fototechnisch nicht wirklich verhindern lassen.
Es gibt allerdings eine Technik, mit der sich das flackernde Bildmaterial ausgleichen lässt. Nämlich Tone Mapping (bei HDR Bilder).
Das Problem ist allerdings, dass die Fotos die man geschossen hat keine HDR Bilder sind. Wenn man die Fotos aber als RAW speichert, lässt sich daraus recht gut ein “Fake HDR” erzeugen.
Hierbei hilft uns die Software “Photomatix”. Mit einem “Batch Process” (in Photomatix gibt es die Option “Batch Single Files”) lässt sich aus allen Fotos ein Pseudo-HDR erzeugen. Das alleine hilft natürlich noch nicht. Schlussendlich wird uns hier das Tone Mapping das flackern ausgleichen.
Warum? Ganz einfach, weil (einfach ausgedrückt) Tone Mapping in einem Bild die besten “Kontrastverhältnisse” sucht. Wenn ein Foto also etwas heller oder etwas dunkler ist, ist das Optimum meist irgendwo dazwischen.
Hier kann man wieder einen Batch Prozess über die gerade eben erstellten HDR Bilder laufen lassen, aber dieses mal mit Tone Mapping.
Das Ergebnis kann dann so aussehen:
(oben: normale JPGs der Kamera; unten: die bearbeiteten Pseudo HDR Bilder)
Wie man sieht ist das Flackern nicht 100 %tig entfernt, vor allem in den dunklen Bereichen, da diese recht stark erhellt wurden. Aber ansonsten kann sich das Ergebnis schon sehen lassen.
Ich denke, wenn man mit den Tone Mapping Einstellungen noch etwas spielt, verschwindet auch noch das bisschen Flackern.
Ich hoffe dieses Tutorial war halbwegs verständlich. Ich habe die einzelnen Arbeitsschritte nicht aufgezählt, da die meisten HDR Programme eigentlich sehr einfach zu bedienen sind. Der selbe Effekt lässt sich übrigens auch mit anderen Programmen erzielen, als mit Photomatix. Falls aber doch Unklarheiten bestehen sollten, könnt ihr gerne Fragen stellen.
Ansonsten wünsche ich viel Spass beim selber Probieren!
Das Guave Studios Team feierte dieses Jahr im Renaissance Palast, Hohenems (AT) den Jahresabschluss 2009.
Umringt von dekorativen Ritterrüstungen, Drachen und Lanzen tranken wir genüsslich ein halbes Yard Bier in speziellen Chevalier-Gläsern.
Zudem gab es viele kulinarische Höhepunkte für den Gaumen.
Nach diesem kulinarischen Highlight beendeten wir den Abend mit einigen Runden Bowling. Dabei folgte auf einige Aktionen lautes Gelächter.
Wir wünschen euch allen frohe Festtage.